Autor: Andreas Vollmer (Redaktion)

Vorschau 2024

Gleich im Januar 2024 beteiligen wir uns am Berliner Chorleiter:innen-Tag und sind gespannt auf die Chorarbeit. Ganz besonders wird über Himmelfahrt die Reise nach Rom mit Konzerten an verschiedenen Orten. Im Herbst fordert die e-Moll-Messe von Anton Bruckner dann wieder ganz neue Farben. Das Weihnachtskonzert wird überaus freundlich mit einer schönen Zusammenstellung französischer Chormusik. Wieder ein spannendes Jahr mit breiter Palette! Zur Passionszeit 2025 kombinieren wir dann Heinrich Schütz mit J.S. Bach.

Hugo Distler – Die Weihnachtsgeschichte

In unserer Neueinstudierung erkunden wir das zarte A-cappella-Werk von Hugo Distler. Sieben Choralvariationen über „Es ist ein Ros entsprungen“ gliedern den Evangelientext und schaffen einen übergreifenden inneren Zusammenhalt. Wir freuen uns, dieses in seiner ungewöhnlichen Linienführung und Harmonik anspruchsvolle und selten aufgeführte Werk neu zu entdecken. Distlers Weihnachtsgeschichte bietet einen Moment ruhiger Besinnung zum dritten Advent.

Mozart – Requiem

Was für ein Werk: Alle scheinen es zu kennen! Mozarts letzte Komposition, unvollständig im Lachrymosa abgebrochen, von seinem Schüler Süßmayr aufführungsreif gemacht – aber auch später immer wieder neu eingerichtet, u.a. 1852 in einer Streicherfassung mit Orgel. So erklingt das Requiem bei uns, ganz kammermusikalisch, ganz Mozart, und doch in leicht anderem Gewand, das neu hinhören lässt.

Walking in Beauty – Internationales Chorfestival 2023

Wir freuen uns auf die persönliche Bekanntschaft mit dem Komponisten Ēriks Ešenvalds und intensive Proben mit Chören quer durch Europa. Ešenvalds wird mit uns an seinen Stücken arbeiten und das Abschlusskonzert im großen Saal der Philharmonie vorbereiten. Dort singen wir sowohl in gemischten Formationen als auch alleine u.a. Werke von Ešenvalds wie auch von unserem Chormitglied Reimar Johne.

Dietrich Buxtehude – Membra Jesu nostri

Unsere Aufführung ergänzt Buxtehudes Kleinod mit in den Zyklus eingeschobenen a-cappella-Motetten zeitgenössischer Komponisten (Ešenvalds, Johne, Ehrenfellner). In einem einmaligen und fruchtbaren Wechsel kombinieren wir moderne a-cappella-Chorästhetik mit einer kammermusikalisch besetzten Fassung des Barockwerks.

Vorschau 2023

Das Jahr 2023 eröffnen wir mit Buxtehudes zauberhaften „Membra Jesu nostri“. Parallel dazu bereiten wir uns auf das anschließende Chorfestival „Walking in Beauty“ vor, in dessen Rahmen wir intensiv mit dem Composer in Residence Ēriks Ešenvalds zusammenarbeiten werden. Nach weiterer Arbeit am Chorklang im Kloster St.Marienthal steht im Oktober Mozarts „Requiem“ in einer wahrhaft speziellen Fassung auf dem Programm. Mit der „Weihnachtsgeschichte“ von Hugo Distler schließen wir das Jahr ab.

Und es waren Hirten auf dem Felde … Lauda!

In Ottorino Respighis Lobgesang auf das Weihnachtswunder wechseln prächtige Chorpassagen mit Solopartien Marias, des Engels und des Hirten. Die Musik ist stilistisch vielfältig und spielt von spätromantischen über neobarocke Elemente bis zurück in Anklänge an die Gregorianik. Wir freuen uns auf die ungewöhnliche Besetzung mit dem warmen Klang unserer virtuosen Holzbläser.

unser Vater unser

Zehn Komponisten aus vier Jahrhunderten setzen den Text in gänzlich unterschiedliches Licht. Vom katholischen Renaissance-Meister über protestantischen Barock und Verdi bis zum Titelsong von Civilization IV. im Wechsel mit Peter Cornelius‘ Meditationszyklus, gesungen von Jakob Ahles.

Annelies

Das Oratorium „Annelies“ von James Whitbourn beruht auf dem Tagebuch von Anne(lies) Frank, aus dem Melanie Challenger das Libretto zusammengestellt hat. Wir werden das Werk am Vorabend von Anne Franks Geburtstag kammermusikalisch für Sopran, Chor und Instrumentalsolisten aufführen. Dabei handelt es sich um die Berliner Erstaufführung des Werks.

Vorschau 2022

Im Jahr 2022 hoffen wir, drei Konzerte erarbeiten und aufführen zu können: „Annelies“ nach dem Tagebuch von Anne Frank, „unser Vater unser“ und die Weihnachtshistorie von Heinrich Schütz. Dabei stützen wir uns auf unsere mittlerweile reiche Erfahrung in pandemiesensibler Chorarbeit vom Proben per Videokonferenz bis hin zu solistischem Singen im Chor in weit gefächerter Aufstellung.

Weihnachtskonzert

Weihnachtskonzert – From Darkness to Light

Weihnachtskonzert mit unserem Partnerchor aus Kroatien beim internationalen Choralspace-Festival Berlin 2021: Dramatisch-fulminante Klänge leiten in zarte Adventsmusik – aus Dunkelheit ins Licht. Mit Variationen über „Es ist ein Ros entsprungen“ aus Hugo Distlers „Weihnachtsgeschichte“ und zwei Werke unseres Tenors Reimar Johne als Uraufführung.

Vorschau 2020/21

Unsere Konzerte 2020/21:

Wir proben derzeit:
Hugo Distler – Weihnachtsgeschichte

Aus Pandemiegründen verschoben: 20.3.2021:
Trauer bei Beethoven – Christus am Ölberg & Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II.

ABGESAGT 28.03.2020:
Dietrich Buxtehude – Membra Jesu nostri

Musik am Scheideweg

In der dunklen Novemberzeit, traditionell die Zeit der Besinnung und des Totengedenkens, am katholischen Feiertag „Allerseelen“, an dem die Angehörigen die Gräber der Verstorbenen besuchen, singt der Hugo-Distler-Chor zwei Hauptwerke der Chorliteratur zum Thema Tod und Abschied.

Vorschau 2019

Unsere Konzerte 2019:

28.04.2019: Three faces of love – Musik von Barber, Britten und Bernstein

02.11.2019: Musik am Scheideweg – Exequien und Totentanz

14.12.2019: Deutsche Liedweihnacht – Von Dornen und Engeln (a cappella-Konzert)

2 x Weihnachts-Oratorium

15. Dezember 2018, 18.00 Uhr
2 x Weihnachts-Oratorium –
es geht auch anders

Frankreich und Island auf gleiche lateinische Texte und ohne Trompeten.

Eine deutsche Erstaufführung des Hugo-Distler-Chors im ungewöhnlichen Weihnachtskonzert.

Luminosity

13. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Außergewöhnliche Sakralmusik
Berliner Erstaufführung.

Der Hugo-Distler-Chor Berlin entführt sein Publikum in himmlische Sphären mit „Luminosity“ von James Whitbourn und „Sunrise Mass“ von Ola Gjeilo.

Kaiser, Gott und Rio Reiser

26. Mai 2018,
18.00 Uhr
Berlin ist bunt und vielfältig – so ist auch seine Musik.

Neben bekannten
A-capella-Chorwerken von Berliner Komponisten soll auch die Musik der Straßen Berlins zu hören sein.

Als besonderen Bonus stellt der Hugo-Distler-Chor Berlin sein Programm für den Chorwettbewerb in Spittal (Österreich) vor – mit Ihnen als Jury!

Ausblick 2018

Unsere Konzerte 2018:

26.05.2018:
Berlin a cappella:
Kaiser, Gott und Rio Reiser

13.10.2018:
Luminosity
Whitbourn und Gjeilo

15.12.2018:
2 x Weihnachts-Oratorium
Saint-Saëns und Sævarsson

Weihnachtsoratorium

Unter den großen oratorischen Werken Bachs hat das Weihnachts­oratorium eine Sonderstellung: Zunächst einzelne Teile, hat er sie zu einem großen Ganzen gebündelt. Gleich einem roten Faden durchzieht alle Teile des Werkes die Aufforderung, in den Jubel der Engel über Christi Geburt einzustimmen. Vielleicht liegt in diesem ansteckenden Jubeln, diesem tiefsten Ausdruck menschlicher Freude, das mitreißende Geheimnis dieses Werkes?

Magnificat – Breslau und Berlin

Hören Sie die Aufzeichnung des Deutschlandfunks vom 22.10., online bis zum 22.11.! „Magnificat anima mea Dominum – Meine Seele preist die Größe des Herrn“: Der Hymnus der schwangeren Maria ist einer der grundlegenden Texte des Christentums. Es ist „die leidenschaftliche, hingerissene, stolze, begeisterte Maria, die hier spricht“ (Dietrich Bonhoeffer). Der Hugo-Distler-Chor Berlin und das NFM Leopoldinum Chamber Orchestra spielen gemeinsam in ihren Heimatstädten C.P.E. Bach, Paweł Łukaszewski und Tarik O’Regan.

Tenebrae – Musik des Dunkels und des Lichts

Tenebrae, das ist die spezielle Liturgie der Karmette arrangiert um die Transzendenz von Licht und Dunkel in Vorbereitung auf Ostern. Es erklingen Klagelieder und Motetten zur Passion von Tomás Luis de Victoria, Johannes Brahms, Arne Nordheim, John Rutter und anderen, darunter das berühmte „Miserere“ von Gregorio Allegri.

Canterbury Cathedral

A Ceremony of Carols – English Christmas

Adventliche und weihnachtliche Carols, Anthems und Motetten von Byrd über Britten bis zu den King’s Singers. Alte und neue Werke nahtlos in der Tradition der alten englischen Meister: festlich in der Stimmung, würdig den alten Kathedralen, stilbewusst in Kontrapunkt und Melodiewahl und je nach Komponist pathetisch, sentimental, kraftvoll, ironisch und unterhaltsam.

Miracles – Von Mythen und Märchen

Konzert am 20.9.2015 in der Kirche Am Hohenzollernplatz. Wieder ein handverlesenes, ungewöhnliches Konzert mit a-cappella-Musik um das Übernatürliche, Wunderbare, auch Geisterhafte und Gespenstische. In diesem Konzert werden Chorlieder und Madrigale von Johannes Brahms, Hugo Distler, Jaako Mäntyjärvi, Bob Chilcott und anderen erklingen.

Passion and Resurrection

Franz Schuberts sehr seltenes Stabat mater D 383 auf den deutschen Text von F.G. Klopstock in einem Konzert mit Passion and Resurrection des 1977 geborenen Komponisten Eriks Esenvalds und dem Dona nobis pacem seines Landsmanns Peteris Vasks – beide Vertreter der großen Chortradition Lettlands, das gerade die EU-Ratspräsidentschaft innehat.

Weihnachten bei Michael Praetorius

Adventskonzert auf der Spur eines fast Vergessenen: „Es ist ein Ros´ entsprungen“ – Wer diese Worte liest, hat unweigerlich eine bestimmte Melodie im Kopf, spürt adventliche Wärme, glaubt Tannenduft zu atmen. Ob evangelisch, katholisch oder Atheist – jeder kennt diesen einen Top-Hit von Michael Praetorius. Ein One-Hit-Wonder? Ganz im Gegenteil! Gemeinsam mit acht Spezialisten für historische Instrumente und fünf Vokalsolisten entfalten Praetorius’ vielschichtige Werke eine monumentale Pracht.

Friede! Paix!

Am 27.11. im Deutschlandradio Kultur: Ausschnitte aus unserem A-cappella-Programm zum Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs in Paris und Berlin. Vertonungen von Texten, die um Frieden beten, bitten, flehen, hoffen. Dreitausend Jahre alte Psalmtexte sind dabei ebenso aktuell wie die mittelalterlicher Mystik und spannen sich bis ins 21. Jahrhundert. Neben Musik aus Deutschland sind Werke französischer, englischer, amerikanischer und skandinavischer Komponisten vertreten.